Gisela Krätzer Heilpraktikerin
Mehr Gesundheit für ein erfülltes Leben

 

Das ansteigende Fußbad nach Fritz Schiele

Von einer mangelnden Durchblutung der Extremitäten sind auch Männer betroffen, besonders aber das weibliche Geschlecht. Vier von fünf Frauen haben häufig kalte Füße, und etwa die Hälfte leidet an einem chronischen Kaltfuß.

 

Kalte Füße sind die Ursache zahlloser Störungen und echter Krankheiten. Sie sollten sich klar machen, daß die wichtigsten Organmeridiane über Hände und Füße laufen; dass sich an den Händen und Fußsohlen Reflexzonen finden, die eine Fernwirkung auf viele Bereiche des Körpers haben; dass Füße und Beine eine zentrale Rolle im Kreislaufsystem spielen, im Falle kalter Extremitäten eine in stärkstem Maße negative Rolle.

Um die Theorie nicht übermäßig zu betonen, gehe ich nicht näher auf die klar ersichtlichen Folgen des Kaltfußes ein, wie: Bronchialasthma, chronischer Schnupfen, häufige Erkältungen, Katarrhe der Nasennebenhöhlen, Kopfschmerzen und die Migräne, Kreislauf- und Durchblutungsstörungen, chronischer Magen- und Darmkatarrh, Reizdarm, Darminsuffizienz, Entzündungen von Nieren und Blase, Nerven-, insbesondere Ischiasschmerzen, Muskel- und Gelenkrheumatismus. Konzentrieren wir uns hier auf zwei Dinge, auf die Gesundheit des Unterleibs und auf die energetisch-psychischen Folgen des chronischen Kaltfußes.

1. Der chronische Kaltfuß als Ursache urologisch/gynäkologischer Probleme, muss man das genauer ausführen? Der disharmonische Energiefluss im Bauchraum, die Unterleibskälte hängen mit der schlechten Durchblutung der Extremitäten zusammen. Man mag sich fragen: Ist die Unterleibskälte die Ursache für eine schlechte Durchblutung der Füße, oder ist die Fußkälte die Ursache der Unterleibskälte? Aber das ist für die Praxis ohne Belang. Die psychophysischen Elemente des Organismus beeinflussen sich gegenseitig; die Behandlung der Fußkälte wird eine positive Wirkung auf den Unterleib haben, und umgekehrt. Zur Unterleibskälte sei noch erwähnt: Der gestörte Blut- und Energiefluss führt zu einer Stauung des Blutes, zur Blockierung der Energieströme im Bauchraum. Die pathogene Blutfülle im Bauch und die Kälte des Unterleibs sind kein Widerspruch. Blutfülle meint stockendes Blut, und Stillstand ist Kälte. Die Wärme im Organismus setzt Bewegung voraus, das naturgemäße Fließen von Prana und Blut.

2. Der Kaltfuß als Ursache energetisch-psychischer Probleme: Das schwache innere Feuer zeigt sich an den klassischen Symptomen: kalte Hände und Füße, blasses Gesicht, Abneigung gegen Kälte, Schmerzlinderung durch Wärme, Schlafen in zusammengerollter Position, Darmträgheit, häufiger Harndrang, Inkontinenz, Ödeme, Asthenie, geringe Widerstandskraft. Auch hier ist es müßig darüber nachzudenken, ob der Kaltfuß Ursache oder Wirkung ist; entscheidend ist der therapeutische Ansatz: durch Bekämpfung der Fußkälte ist es möglich, das Gesamtbild positiv zu verändern. Was nichts bringt ist der oft geäußerte Satz: »Mit dieser Anlage bin ich geboren und kann nichts tun.« Wer das Denken des Yoga und das Wissen vom Karma verinnerlicht hat, weist solche Gedanken zurück. Es mag schwierig und anstrengend sein, der Erfolg mag vielleicht nicht hundertprozentig sein, aber man kann vieles verändern; die kleinste Anstrengung trägt ihre Früchte.

Die Medizin unterscheidet zwischen erworbenem und angeborenem Kaltfuß. Die Unterscheidung ist ohne Belang in Hinsicht auf die Praxis. Erworben oder angeboren, man muß etwas dagegen tun. Die Bekämpfung der Fußkälte bedingt zunächst allgemeine vernünftige Dinge wie das Aufgeben des Rauchens (das Gefäßgift Nummer 1), eine gesunde Ernährung, viel Bewegung in frischer Luft, das Trinken von reinem Wasser, das Tragen von Naturtextilien. Weiter werden empfohlen: Fußmassagen, Fußgymnastik, Wechselgüsse, Fußcremes, Thermosohlen … Das alles ist wichtig und nützlich, jeder wird zustimmen. Von mir wird man zugunsten der Einfachheit besonders dies hören: die Therapie des chronischen Kaltfußes und der damit verbundenen urologischen, gynäkologischen, energetisch-psychischen Probleme mit Hilfe des Schiele-Bades.

Dr. med. Fritz Becker schrieb in »Der Naturarzt«: »Die Bedeutung der Fußsohle ist den Ärzten, aber auch dem Laien erst so recht klar geworden durch die von Amerika zu uns herübergekommene Fußreflexzonenmassage. Es gibt aber einen Mann in der Bundesrepublik, der die große Bedeutung der Fußsohle bereits vor den Amerikanern erkannt hat, das ist der Hamburger Arzneibäderfabrikant Fritz Schiele. Für mich gehört Fritz Schiele zu den Menschen, die sich große Verdienste um die Naturheilkunde erworben haben. Ich denke dabei an Laien, wie Prießnitz, Kneipp, Schroth, Rikli …, alle diejenigen, welche einstmals bis aufs Blut von der Hochschulmedizin bekämpft wurden, deren Behandlungsmethoden aber heute zu einem festen Bestandteil unserer heutigen naturärztlichen Praxis geworden sind. 

Was war die geniale Erfindung von Fritz Schiele? Er erkannte den bedeutungsvollen Zusammenhang zwischen der Fußsohle und dem menschlichen Blutkreislauf und damit zugleich auch allen Organen und Geweben. Beim ansteigenden Fußbad nach Kneipp wird in Fünf-Minuten-Abständen heißes Wasser von oben in die Fußbadewanne zugelassen, es erfolgt ein Wärmestoß von 36 Grad Celsius angefangen, ansteigend auf 40 bis 43 Grad Celsius, je nach Verträglichkeit. Die Wärme erreicht aber damit nicht die aufstehende Fußsohle, und die Wärmezufuhr erfolgt nicht langsam, sondern stoßartig. Schiele, der den Bau der Fußsohle genau studiert hatte, erkannte, daß dicht unter der Haut der Fußsohle, ohne Fettpolster, feine Blutgefäße und Nerven sowie viele Thermorezeptoren lagern und dass man eine weit intensivere Wirkung mit dem ansteigenden Fußbad erzielen kann, einmal, wenn die ansteigende Wärme direkt an die Fußsohle herangebracht wird, und zweitens, wenn der Wärmeanstieg ganz langsam und nicht stoßartig erfolgt. So konstruierte er eine niedrige Stahlwanne, die vom Boden her elektrisch geheizt wird. Es war vorauszusehen, dass bei der kombinierten Verwendung von Wasser und Elektrizität bei den Menschen sofort Bedenken auftreten würden.  Auch Schiele benutzt, genau wie Kneipp, für seine Bäder spezielle Badezusätze, und zwar das Solectron-, das Frauen- und das Placentabad.

Die Erfolge mit der Schiele-Badekur sind einmalig, nicht nur bei den Herz- und Kreislauferkrankungen, sondern auch bei Stoffwechselleiden, Magen-, Darm-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenerkrankungen sowie bei Bronchialleiden, Rheuma und Arthrosen, vor allem auch bei Blasen- und Prostataerkrankungen. Günstig beeinflussen lassen sich auch Kopfschmerzen der verschiedensten Art und die Migräne. Das mag übertrieben klingen, ja marktschreierisch, ist aber ganz leicht zu erklären: Alles hängt ja von der Durchblutung ab!  Die Firma Schiele hat vor kurzem ein Kompendium mit Tausenden von Erfolgsberichten veröffentlicht, darin werden 65 Indikationen für das Fußbad angegeben. Daran zweifle ich nicht, denn ich kenne Fritz Schiele als einen ganz reellen, aufrichtigen Menschen, dem weniger am Geschäft, als an der Hilfe für Kranke liegt. Das Kreislauftraining ist ja nichts Außergewöhnliches, kein Wunder, sondern ein genau erklärbares, natürliches Behandlungsverfahren.« 

So weit Dr. Becker. Wir widersprechen nur in einem Punkt: Das Schiele-Bad ist etwas Außergewöhnliches; es ist ein Wunder. Wir werden von Fachleuten ermahnt, nicht von Wundermitteln zu sprechen; wenn man dieses Wort in den Mund nimmt, verliert man angeblich seine Seriosität. Es gibt therapeutische Wundermittel. Der Hatha-Yoga ist eines, die Mayr-Kur gehört zu ihnen, das Frauenbad nach Kuhne, das Schiele-Bad.

Um Mißverständnisse auszuschließen: Wir sind unabhängig; wir vertreten keine Firmen, arbeiten für niemanden auf Provision, verdiene nichts mit unseren Empfehlungen, welche wir stets nur aufgrund persönlicher Überzeugung geben.

Wie beim Hatha-Yoga, bei den Kuhne-Bädern usw. ist beim Schiele-Bad zu betonen: Es muß korrekt ausgeführt werden! Alle großen Naturheiler beklagten, wie ungenau viele Patienten die verordneten Methoden in die Praxis umsetzten. Liest man, was Pfarrer Kneipp über falsch ausgeführte Wasseranwendungen berichtete (derart falsch, dass sie direkt schädlich waren), kann man nur den Kopf schütteln. Nun gibt es beim Schiele-Bad nicht viel falsch zu machen, hier ist mehr die Tatsache von Bedeutung, dass die meisten Anwender nicht oft und nicht regelmäßig genug praktizieren. Dennoch kann man auch beim Schiele-Bad Haarsträubendes nicht ausschließen. Im Internet fand ich eine Beschreibung des Schiele-Bades mit dem Hinweis: »Nicht geeignet für Diabetiker, da aufgrund gestörter Nervenempfindungen es unbemerkt zu Verbrühungen kommen kann.« Der Hinweis ist verständlich, der Autor will sich absichern. Andererseits: Sind Patienten Idioten? Das Schiele-Bad wurde früher für Diabetiker empfohlen. Wie kann es »unbemerkt« zu Verbrühungen kommen? Hat ein Mensch keine Augen, um auf das mitgelieferte Thermometer zu schauen und rechtzeitig den Ausschalter zu drücken? Den Einwand, daß es blinde Diabetiker gibt, könnte ich nur als böswillige Spitzfindigkeit betrachten; ein Blinder ist nicht in der Lage, ohne Begleitperson ein Schiele-Bad durchzuführen. [Update Mai 2014: Das Thema hat sich insofern erledigt als die Schiele-Geräte seit neuestem ein eingebautes Thermometer besitzen mit automatischer Abschaltfunktion bei 43 Grad.]

[Dass von der Firma Schiele unter den Gegenanzeigen Dinge aufgeführt werden wie akute Blinddarmentzündung, akute Thrombose, Blutungen im Magen-Darm-Bereich, Zustand nach frischer Operation … ist zwar pflichtgemäß, aber das sind ja wohl Selbstverständlichkeiten. Bei Unsicherheit über solche Punkte wende man sich an die Firma Schiele oder frage einen Arzt oder Heilpraktiker.]

»Korrekt ausgeführt« bezieht sich also mehr auf eine mangelnde Anwendung des Schiele-Bades. Dass man »ab und zu (!), etwa im Winter, eine Schiele-Bad als angenehm« empfindet; dass man merkt, wie gut es bei Erkältung und bei einem Migräneanfall wirkt, und so fort – das ist die eine Sache. Die andere ist: Zur Bekämpfung der chronischen Fuß- und Unterleibskälte muss das Schiele-Bad, mit Ausnahme vielleicht der Monate Juli und August, täglich angewendet werden; beim angeborenen Kaltfuß jahrelang, und zwar so lange, bis das Grundübel beseitigt ist. Falsche Erwartungen an die Schnelligkeit eines Erfolges – dies ist in den meisten Fällen der Grund dafür, dass viele Besitzer einer Schiele-Badewanne zu früh aufgeben. Der Naturarzt Johann Abele schrieb in einem Artikel zum Schiele-Bad: »Es stimmt, dass man gerade bei rheumatischen Krankheiten die Bäder nicht zu früh als wirkungslos abbrechen sollte. Drei Monate Badekur sind das Mindeste, und ein Jahr das Übliche. Man muss bedenken, daß der Organismus seine rheumatische Erkrankung meist in einer 20jährigen Anlaufzeit erworben hat.«

Es gibt mehrere gute Methoden zur Förderung der inneren Wärme; die konsequente Praxis des Hatha-Yoga wäre eine von ihnen. Chinesische Ärzte empfehlen zur Stärkung des Nieren-Yang Kräuter, Akupunktur und insbesondere die Moxibustion. Vor allem die Moxibustion ist hochwirksam, setzt aber immer die Behandlung durch einen Therapeuten voraus. »Yoga« steht für Unabhängigkeit, für die eigene Aktivität; eine einstündige tägliche Yogapraxis ist jedoch nicht jedermanns Sache, während ein tägliches Fußbad nach Schiele selbst schwachen und gebrechlichen Menschen zugemutet werden darf.

Unter den von Dr. Becker erwähnten 65 Indikationen seien einige herausgehoben; sie betreffen nicht die spektakulären Fälle von Heilungen schwerer Krankheiten, sondern den Alltag der Halbgesunden, zu denen wir alle gehören. Das allgemeine Wohlsein, das Gefühl gesteigerter Energie und Leichtigkeit nach einem Schiele-Fußbad ist das erste, was auffällt. Bei Migräne wirkt ein rechtzeitig durchgeführtes Schiele-Bad wie ein Wundermittel; logisch, wenn man an die Ableitung von Blut und Prana aus dem oberen Teil des Körpers denkt. Die gleiche Bemerkung – ein rechtzeitig durchgeführtes Schiele-Bad – gilt für den Fall einer nahenden Erkältung. Das beste Mittel gegen Schlaflosigkeit ist ein Schiele-Bad; wer sich im Bett stundenlang mit kalten Füßen plagt oder nur mit einer Wärmeflasche imstande ist, Schlaf zu finden, weiß das zu schätzen. Bei Arthrose der Ellbogen-, Hand- und Fingergelenke, bei rheumatischen Händen, Durchblutungsstörungen gibt es nichts Besseres als ein regelmäßig durchgeführtes Armbad in der Schiele-Badewanne.

Die Wirkung des Schiele-Bades auf Nieren, Unterleibsorgane und Darm bezeichne ich als die wichtigste Wirkung überhaupt für Frauen.

Die positive psychische Wirkung des Schiele-Bades wurde oben unter Punkt 2, »der Kaltfuß als Ursache energetisch-psychischer Probleme« zumindest angedeutet. Angesichts seiner Bedeutung würde dies eine eigene ausführliche Abhandlung verdienen. Doch wozu – die Praxis alleine zählt. Man spüre und genieße die Wohltat einer gesteigerten Durchblutung und inneren Wärme auf den Geist. Bei einem Spaziergang nach dem Schiele-Bad hat man das Gefühl auf Wolken zu gehen, da sind alle Worte überflüssig.

Eine Auswahl an Patientenberichten, entnommen aus verschiedenen Bänden der Zeitschrift »Der Naturarzt«:

»Ich lag seit einigen Jahren mit primär chronischer Polyarthritis fest. Ein Bekannter erzählte, dass er seine Eltern vierzig Jahre lang wegen dieser schrecklichen Krankheit betreuen mußte. Sollte auch bei mir alles hoffnungslos sein? Die scharfen Medikamente der Fachärzte vertrug mein Magen nicht. So verlegte ich mich auf eine strenge Diät nach Bircher-Benner und begann mit den Schiele-Bädern. Nach etwa 140 Bädern traf mich mein früherer Hausarzt auf der Straße. Überrascht hielt er an und sagte: ›Na, auf der Straße hätte ich Sie am wenigsten vermutet.‹ ›Wo denn, Herr Doktor?‹ ›Im Bett oder Rollstuhl natürlich!‹ Ich war gesund geworden.«

»3 Jahre litt ich an Kopfschmerzen über dem linken Auge. Dazu seit 10 Monaten an Schmerzen im Bein. Wenn ich 2 bis 3 Stunden gegangen war und mal stehen mußte, waren die Beine steif und schwer. Nach 10 Schiele-Bädern nahmen die Schmerzen zunächst sehr zu. Zur gleichen Zeit löste sich in der Brust viel Schleim, so dass ich besser atmen konnte. Allmählich ließen die Schmerzen im Kopf nach, darauf in den Beinen. Fühle mich seitdem vollkommen gesund und frei.«

Patient, 73 Jahre alt. Er litt an ständiger Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Schwindel bei der Arbeit. Augenflimmern und Ohrensausen machten sein Leben zur Qual. Er benutzte 14 Tage lang das Schiele-Fußbad, und die Beschwerden nahmen zu, so dass er kaum »bei der Stange« gehalten werden konnte und ihm auch seine Ehefrau zusetzte, diese »schädigenden Bäder« wegzulassen. In der dritten Woche der Behandlung kräftigte sich sein Zustand, und nach der vierten Woche nahm er die ihm verbotene Berufstätigkeit wieder auf: »Es geht mir glänzend.«

Dr. med. Johann Abele berichtet: »Kind von sechs Jahren. Befund: Der gesamte Hinterkopf ist dick mit Schorf bedeckt. Starker Haarausfall. Vorangegangene erfolglose Behandlungen: mehrmonatige Salbenanwendungen, die keine Besserung herbeiführten. Dauer der Schiele-Kur: 14 Tage. Kurerfolg: Bereits nach 10 Bädern war das Exzem vollständig abgeheilt. Aus Vorsichtsgründen wurden noch weitere 5 Bäder gebraucht. Das Haar wuchs in alter Fülle wieder nach. Nachfrage nach 3 Jahren: Das Kind ist gesund geblieben, es ist kein Rückfall eingetreten. Ähnliche oder gleiche Geschichten habe ich bei der Therapie der Schuppenflechte (Psoriasis) gesehen.«

Dr. med. Johann Abele berichtet: »Patient, 45 Jahre alt, litt jahrelang an einer schweren Psoriasis und konnte nirgends Hilfe finden, auch bei keinem Hautspezialisten. Mit 45 Schiele-Bädern wurde eine vollständige Heilung erzielt. Nach eineinhalb Jahren kein Rezidiv. Ebenso: Patientin, 20 Jahre, litt seit ihrem 10. Lebensjahr an Psoriasis (von väterlicher Seite erblich belastet). Keine Hautklinik, kein Hautspezialist konnte ihr im Laufe von 10 Jahren helfen. Mit 45 Solectron-Bädern wurde auch hier vollständige Heilung erzielt. Nach eineinhalb Jahren ebenfalls kein Rezidiv (Solectron heißt einer der Badezusätze für das Schiele-Bad).«

Dr. med. Herbert Flaskamp berichtet: »Asthenikerin, die jahrelang wegen ihrer Hypotonie und einer Leistungsschwäche mit Vitaminpräparaten und blutdrucksteigernden Medikamenten behandelt wurde. Im weiteren bestand eine Neigung zu Harnwegsinfekten und eine allgemeine Infektanfälligkeit. Ständig kalte Füße. Im September 1982 wurde mit Schiele-Fußbädern begonnen, einmal täglich, abends mit Placenta-Arzneibäderzusätzen. Die Behandlung wurde regelmäßig über drei Monate konsequent durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die zuvor notwendigen Antihypotonika und Roborantia abgesetzt werden konnten. Die Festigung der körperlichen Gesamtsituation zeigte sich auch in einer Abnahme der Infektanfälligkeit, so dass die Patientin sich, angetan durch den positiven Verlauf, zum Kauf eines eigenen Schiele-Gerätes entschloss.«

Dr. med. Herbert Flaskamp berichtet: »Patient mit Multipler Sklerose; ein Krankheitsbild, wobei neben den ataktischen Störungen die Regelung der Blasenfunktion vielfach Schwierigkeiten bereitet. Im Rahmen der Kombinationsbehandlung kam auch hier die Kreislaufbehandlung mit dem Schiele-Gerät zur Anwendung. Der Patient klagte vor allem über eine Blasenschwäche mit aufsteigenden Harnwegsinfektionen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Gangunsicherheit. Durch täglich zweimalige Anwendung morgens und abends mit Solectron-Zusätzen kam es soweit, daß der Spontanabgang von Urin vermieden werden und die Verordnung von Antibiotika zur Desinfizierung der ableitenden Harnwege reduziert werden konnte.«

Fritz Schiele erhielt viele Dankesbriefe; einen Teil davon ließ er allen Käufern einer Fußbadewanne zukommen. Aus diesem hilfreichen Material sei kurz zitiert:

»Mit Ihrem Gerät ist es gelungen, innerhalb von einigen Wochen ein diabetisches Gangrän am Großzeh zum Abheilen zu bringen.«

»Mein Prostata- und Blasenleiden hat sich wesentlich gebessert, ebenso Krampfaderbeschwerden. Mein Sohn hatte einen Ischiasanfall, auch er hat die Fußbadewanne mit Erfolg benutzt.«

»Ich war mit meinem Rheumatismus vergeblich in Behandlung. Keine Kur und kein Medikament wollten helfen. Ich vermochte nicht mehr, mich im Bett auf die andere Seite zu legen vor Schmerzen und konnte mich nicht mehr alleine anziehen. Erst die Schiele-Bäder bewirkten eine Wendung. Zuerst wurde es schlimmer, aber dann besserte es sich von Tag zu Tag. Nach 50 Bädern fühlte ich mich wieder jung, frisch, kräftig und trotz meiner 62 Jahre lebenslustig wie mit 20 Jahren.«

»Meine Schmerzen in den Hüftgelenken haben aufgehört. Auch die Fuß- und Wadenkrämpfe, die mich vorher jede Nacht so plagten, daß ich aufstehen und umhergehen mußte, sind verschwunden. Ich habe auch mehr Energie und Lebensfreude.«

»Inzwischen bedient sich die ganze Familie des Schiele-Gerätes. Mein Vater, Diabetiker, hatte bereits schwarze Stellen an den Zehen, und man sprach schon von Abnahme einzelner Zehen. Inzwischen sind die schwarzen Stellen verschwunden, und er kann wieder laufen, sogar weite Spaziergänge machen. Auch hat die starke Schlaflosigkeit bei meiner Mutter vollkommen aufgehört.«

Bericht: Sechsjähriger Junge, Riesentonsillen, Knochenschmerzen, Polypen der Nase, chronischer Husten, nachts Schwitzen, Bauchweh, eitrige Conjunctiven. Vom Haus- und Kinderarzt vergeblich seit Jahren behandelt. Durch Symbioselenkung und Homöopathie gebessert. Erst durch den Einsatz des Schiele-Gerätes völlig saniert und widerstandsfähig. Therapie ein Vierteljahr.

»Mein Sohn leidet seit dem achten Lebensjahr in sechswöchigen Abständen unter Migräneanfällen, die immer 24 Stunden anhielten, mit Erbrechen und mit allem, was dazugehört. Seit er die Bäder macht, hat er keinen Anfall mehr bekommen, keinen Tag in der Schule gefehlt.«

Bericht: Dreijähriges Mädchen, chronische Harnwegsinfekte, Vaginitis chronica, Dauer-Antibiotica, Ekzeme, Daueranginen. Neben Symbioselenkung und Diätumstellung tut das Schiele-Bad die besten Dienste. Erst durch seinen Einsatz wird das Kind innerhalb eines Vierteljahres stabil. Beobachtung 1 Jahr.

»Mein kranker Fuß (drei offene große Geschwüre) ist geheilt. Es war äußerst schlimm und schmerzhaft, so dass ich manchmal verzweifelte, aber nach jedem Schiele-Bad wurde es besser. Bin so glücklich darüber, daß ich wieder gesund bin. Bedaure nur, daß ich die Bäder und dieses Gerät nicht früher kannte, dann hätte ich mich sicher nicht frühzeitig invalidieren lassen müssen.«

»Die Anwendungsgebiete für die Fußbadekuren nach Schiele sind vielfältig. So ist eine Fußbadekur bei chronischem Kaltfuß (viele Mädchen und Frauen leiden darunter), mit Gefäß- und Kreislauflabilität, Beckenbodenneuralgie, Darm-, Blasen- und Unterleibskrämpfen vergesellschaftet, sehr oft das Heilmittel für diese Beschwerden. Wir konnten allein mit der konsequent durchgeführten Fußbadekur völlige Beschwerdefreiheit erreichen« (ein Heilpraktiker).

Für jene, die verstehen wollen, reicht das Gesagte; für die anderen wären weitere 100 Seiten nicht überzeugend. Ich halte das Schiele-Bad für eines der wenigen wirklich wichtigen Dinge auf dem Gebiet der Gesundheit. Wenn Du willst, liebe(r) Leser(in), wende Dich an: Fritz Schiele Bäder-Fabrik GmbH (Jürs Gerätebau); Industriestraße 8b; 25462 Rellingen; Telefon (04101) 3 42 39, www.schiele-baeder.de. Leider sind die Schiele-Geräte, selbst das von mir verwendete Grundmodell (Typ A) relativ teuer, was soll man machen. Bedenkt man jedoch, wieviel Geld Monat für Monat für schädliche Kosmetika und anderen Unsinn ausgegeben wird, dann sind die Schiele-Geräte geradezu billig. [Update Mai 2014: Durch die vom Gesetzgeber geforderte neu eingebaute Sensor-Automatik erhöht sich der Preis für das Kreislaufgerät beträchtlich.]

Noch einmal extra sei auf die große Bedeutung von Armbädern mit dem Schiele-Gerät hingewiesen, siehe oben. Wobei hier angemerkt werden muss: Ein Armbad ist nur mit dem normalen Schiele-Gerät (Typ A bzw. AC) möglich, nicht jedoch mit dem neuerdings erhältlichen kleinen, Typ A Mini. Dafür ist das Mini-Gerät ideal, um es auf Reisen mitzunehmen.

Wer ein Schiele-Bad mit einem gewöhnlichen Fußbad gleichsetzt weiß nicht wovon er spricht. Weil er nie die Wirkungen einer ordnungsgemäß durchgeführten Schiele-Behandlung erfahren hat.

Zurück

Selbstheilung - die Heilkraft steckt allein in Ihnen - Gisela Krätzer